Grundlage für zukunftsfähig Krankenhausversorgung

Politik
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Der Wetterauer FDP-Bundestagsabgeordnete Peter Heidt berichtet aus Berlin, dass die Krankenhausreform im Deutschen Bundestag beschlossen wurde.

Mit der Reform soll eine wohnortnahe Krankenhausversorgung erhalten werden, in allen Regionen Deutschlands spezialisierte und damit bessere Angebote vorgehalten werden, die Kostenentwicklung gebremst und zugleich Ärzte und Pflegekräfte entlastet werden.

Peter Heidt erklärt: „Mit dem Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) verabschieden wir die größte Strukturreform der stationären Versorgung der letzten 50 Jahre. Wir schaffen damit die Grundlage für eine zukunftsfähige, ökonomisch effiziente und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung. Das Gesundheitswesen war in den letztem Jahren enorm unter Druck geraten. Uns holen die großen Versäumnisse der Vorgängerregierungen ein, in denen auf Verschleiß gefahren wurde“, so der Liberale Peter Heidt. Die bisherige Krankenhausstruktur sei veraltet und ineffizient, was insbesondere die Kliniken auf dem Land in existenzielle Nöte gebracht habe. Das habe man in Büdingen leidvoll erfahren müssen. „Durch die Einführung von Vorhaltepauschalen vermeiden wir Fehlanreize und entlasten die Kliniken finanziell, unabhängig vom Patientenaufkommen. Wir sichern die Krankenhausversorgung – insbesondere im ländlichen Raum – und setzen gleichzeitig auf mehr Spezialisierung, um die Qualität der medizinischen Versorgung zu erhöhen und unnötige Operationen zu verhindern“, sagt Peter Heidt. Er sei sich als Mitglied im Aufsichtsrat vom Gesundheitszentrum Wetterau (GZW) sicher, dass das GZW mit dieser Reform gut wird leben können und zusammen mit den geplanten Investitionen am Standort Bad Nauheim der Bestand dauerhaft gesichert werden könne.

„Damit entlasten wir auch das medizinische Personal und schaffen mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten. Durch diese strukturellen Veränderungen werden starke Beitragserhöhungen der Krankenkassen verhindert. Es wird Zeit, dass wir nicht mehr nur in Legislaturperioden denken, sondern nachhaltige Lösungen für die kommenden Jahrzehnte schaffen“, so Peter Heidt abschließend. 



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