Demokratiecamps im Junity

Politik
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Was verstehen Jugendliche unter Demokratie? Wie ist das Verständnis von Politik?

Was macht eine lebendige Demokratie aus und was kann der Einzelne, die Einzelne zu einer freien, gerechten und solidarischen Gesellschaft beitragen? Was bedeutet Teilhabe und wie können jugendpolitische Ziele effektiv umgesetzt werden? Mit diesen und mehr Fragen beschäftigt sich das dreitätige Demokratiecamp im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“. Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch lädt gemeinsam mit Luca Bauer, Koordinator des Jugendforums der Partnerschaft für Demokratie interessierte Jugendliche ins Junity Friedberg ein.

Wer zwischen 14 und 27 Jahre ist und sich für Demokratie, Vielfalt und Toleranz interessiert, hat die Möglichkeit vom 3. bis 5. September 2021 an unterschiedlichen Workshops im Rahmen eines Demokratiecamps teilzunehmen. Erste Kreisbeigeordnete und Jugenddezernentin Stephanie Becker-Bösch betont: „Zu lernen, eigene Bedürfnisse zu äußern und diese zu vertreten, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und sich für die Gemeinschaft zu engagieren, das sind grundlegende Werte unserer Demokratie. Dass junge Menschen frühzeitig damit in Berührung treten, ist in meinen Augen ein ganz wesentlicher Punkt. Dazu dient auch das Demokratiecamp. Die gleichberechtigte Teilhabe junger Menschen ist Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Ihre Interessen und Bedürfnisse müssen ernst genommen und in den politischen Entscheidungen mitberücksichtigt werden.“

Auf dem Programm des Demokratiecamps stehen folgende Workshops:

Freitag, 3. September, 17 bis 20 Uhr: Workshop Kick-Off: „Mein Verständnis von Politik & Demokratie“ mit Lisa Steinbrück (Jugendhilfe 4.0)

Gemeinsam geht es in diesem Workshop darum, das ganz persönliche Demokratieverständnis zu erarbeiten, und auch das gängige Demokratieverständnis auf den Prüfstand zu stellen.

Samstag, 4. September, 10 bis 17:30 Uhr: „Tipps und Tools für die Jugendarbeit“ mit Arijana Neumann (Akademie für Kommunalpolitik Hessen & VHS Frankfurt).

Ziel des Seminars ist es, Methoden kennenzulernen, die es ermöglichen, die Jugendarbeit strategisch anzugehen. Das bedeutet: Smarte Ziele setzen, eigene Stärken und Schwächen kennen, Projekte planen und durchführen, die Arbeit strukturieren und gemeinsam motiviert zusammenarbeiten.

Sonntag, 5. September, 10 bis 15 Uhr: „Betzavta – Ein Workshop zum demokratischen Miteinander und Freiheit“ mit Nele Fritzsche und Felice Lagrange (Betzavta Trainer)| Ausklang und Arbeitsgruppen Planung, Projekte 2021/22.

Täglich werden Entscheidungen getroffen – im Freundeskreis, in der Familie und in der Schule. Gleichzeitig werden über uns Entscheidungen getroffen. Wo wird der nächste Sportplatz gebaut? Ab welchem Alter darf wer mitbestimmen? Wo liegt hier die Grenze zwischen persönlicher Freiheit und öffentlicher Bestimmung? Und was passiert, wenn das eigene Bedürfnis nicht der Gruppe entspricht? In diesem Workshop wird sich genau mit diesen Fragen auseinander gesetzt. Dazu wird mit der Betzavta-Methode gearbeitet.

Das Projekt wird gefördert von der Partnerschaft für Demokratie Wetterau aus dem Förderprogramm „Demokratie Leben!“ des Bundesfamilienministeriums, kofinanziert vom Land Hessen.

Interessierte können sich anmelden per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Hinweis: Das Hygienekonzept folgt den zum Zeitpunkt geltenden Corona Vorgaben, maßgeblich den Anweisungen des Veranstaltungsortes.



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