Jäger zur Mithilfe gegen Afrikanische Schweinepest aufgerufen

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Die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) schreitet in Deutschland langsam voran.

„Um im Ausbruchsfall möglichst schnell eingreifen zu können, werden nochmals die Jäger zur Mithilfe aufgerufen“, teilt Matthias Walther (CDU), Kreisbeigeordneter und Dezernent für Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung mit.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine fast immer tödlich verlaufende Viruserkrankung, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt. Seit letztem Jahr ist die ASP auch in Nord- und Ostdeutschland angekommen.

Bei Wildschweinen in den Landkreisen Elbe-Elster und Meißen wurden vor kurzem jeweils in einem Wildschwein Antikörper gegen das Afrikanische Schweinepestvirus nachgewiesen. Da die westliche Ausbreitung des Seuchengeschehens nicht zweifelsfrei festgestellt werden kann, wurde in den an Thüringen angrenzenden Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Fulda und dem Werra-Meißner-Kreis das Monitoring verstärkt, um einen Ausbruch so früh wie möglich feststellen und schnell handeln zu können. Aber auch in den restlichen hessischen Landkreisen müssen verdächtige Wildschweine untersucht werden.

Alle verunfallten oder tot aufgefundenen Wildschweine müssen untersucht werden. Dafür entnehmen die für den Bezirk verantwortlichen Jäger Tupferproben von diesen Tieren. Auch Tiere, die vor oder nach dem Abschuss auffallen, weil sie krank, abgemagert, unterentwickelt oder verhaltensgestört sind oder bei der Fleischuntersuchung auffällige Merkmale zeigen, müssen untersucht werden.

Die Jäger erhalten das Material zur Probenentnahme nach Terminabsprache vom jeweils zuständigen Veterinäramt: Im Wetteraukreis ist dies der Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, Steinkaute 2 in Friedberg-Fauerbach, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Jäger erhalten vom Land Hessen hierfür eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro für jede untersuchungsfähige Probe eines Fallwilds.

Schweinehalter sind weiterhin aufgerufen, ihre eigenen Tiere zu schützen und alles zu tun, dass ihre Tiere keinen Kontakt zu Wildschweinen haben und Wildschweine nicht an Futter oder Einstreu von Hausschweinen gelangen.



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