Drei neue Obstbäume für Altenstadt von NABU und Initiative für Vielfalt und Demokratie

Gemeinschaftsbild der Mitglieder von NABU Altenstadt und Initiative für Vielfalt und Demokratie bei der Baumpflanzaktion. Bildquelle: Initiative für Vielfalt und Demokratie in Altenstadt e.V. 

Altenstadt
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Ein sichtbares Zeichen für Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und gelebten Naturschutz setzten am vergangenen Samstagvormittag die NABU-Gruppe Altenstadt e.V. und die Initiative für Vielfalt und Demokratie in Altenstadt e.V.. Gemeinsam pflanzten Mitglieder beider Vereine auf einer Streuobstwiese des NABU zwischen Rodenbach und Altenstadt drei junge Obstbäume – einen Apfel („Alkmene"), eine Birne („Gräfin von Paris") und eine Zwetsche („Geisenheimer Toptaste").

„Mit dieser gemeinsamen Pflanzaktion möchten wir nicht nur neue Bäume setzen, sondern auch Verantwortung übernehmen – für unsere Umwelt, für das Miteinander in unserer Gemeinde und für die kommenden Generationen", erklärte Sven Müller-Winter, Vorsitzender der Initiative für Vielfalt und Demokratie.

Die Idee entstand im Rahmen einer regionalen Baum-Challenge, die vielerorts Menschen dazu motiviert, aktiv einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Der Begriff „Challenge" wurde dabei bewusst als Einladung verstanden – als Anstoß, gemeinsam aktiv zu werden und Nachhaltigkeit praktisch zu leben. „Uns war wichtig, dass diese Aktion keine symbolische Einmal-Aktion bleibt, sondern in eine langfristige Pflege eingebettet ist", so Müller-Winter.

Der NABU Altenstadt stellte für die Pflanzung ein geeignetes Stück seiner Streuobstwiesen zur Verfügung. „Die Fläche hatte einige Lücken im Bestand – dort passen die drei jungen Bäume sehr gut hinein", erläuterte Angelika Bobrich, 1. Vorsitzende des NABU-Gruppe Altenstadt. „Wir werden sie regelmäßig wässern und pflegen, damit sie gut anwachsen. Jede Pflanzung ist für uns ein Beitrag zur Erhaltung unserer Streuobstwiesen als Kulturlandschaft und zur Förderung der Artenvielfalt."

Die Zusammenarbeit zwischen dem NABU und der Initiative zeigt, wie ökologische und gesellschaftliche Verantwortung ineinandergreifen. Beide Vereine setzen sich seit Jahren auf ihre Weise für das Gemeinwohl ein – der NABU für den Schutz der Natur und die Pflege heimischer Lebensräume, die Initiative für Vielfalt und Demokratie für ein respektvolles, solidarisches Miteinander.

„Die Streuobstwiesen sind ein Sinnbild für Vielfalt – in der Natur wie in der Gesellschaft", sagte Müller-Winter. „Jeder Baum steht für Beständigkeit, für Wurzeln und Wachstum. Wenn wir gemeinsam pflanzen und pflegen, ernten wir mehr als nur Früchte – wir schaffen Verbundenheit", so Angelika Bobrich.

Hintergrund:
Die NABU-Gruppe Altenstadt e.V. engagiert sich seit Jahrzehnten für den Schutz der Natur und der Streuobstwiesen in der Gemeinde Altenstadt. Die Initiative für Vielfalt und Demokratie in Altenstadt e.V. wurde 2022 gegründet und setzt sich für ein lebendiges, respektvolles und demokratisches Miteinander ein. Beide Vereine verstehen ihr Engagement als Beitrag zu einem verantwortungsvollen und solidarischen Altenstadt.

nabubaumpflanzen1 kg

Gemeinschaftsbild der Mitglieder von NABU Altenstadt und Initiative für Vielfalt und Demokratie bei der Baumpflanzaktion. Bildquelle: Initiative für Vielfalt und Demokratie in Altenstadt e.V. 

nabubaumpflanzen2 kgnabubaumpflanzen3 kg



PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von WETTERAU.NEWS!