Perspektive für den Lebensmittelmarkt in der Altstadt

Büdingen
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"Sehr gefreut hat sich die FWG Büdingen über die positive Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung, auch zukünftig einen Zuschuss zur Weiterführung des Lebensmittelladens (ehemals Edeka-Rullmann) in der Büdinger Altstadt zu zahlen", schreibt die FWG Büdingen in einer Pressemitteilung.

„Es ist eine der Grundlagen zur Fortführung des Marktes“, betont die Wählergemeinschaft in einer Pressemitteilung. Nachdem das Diakonische Werk bekannt gegeben hatte, den Stadtladen noch in diesem Jahr zu schließen, bestand die große Gefahr, dass der Betrieb nicht weitergeführt wird. „Der Markt ist eine Institution in der Altstadt. Über Jahrzehnte haben die Büdinger Bürger dort eingekauft. Es war und ist stets mehr als der schnelle Gang durch die Regale. Gerade für die Älteren ist der Weg zum fußläufig erreichbaren Markt von besonderer Bedeutung. Gleiches gilt aus unserer Sicht allerdings auch für alle Familien der Büdinger Altstadt“, betont der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Appel in einer Stellungnahme.

Stadtladen_Altstadt_26 11 2020.jpg

"Vor diesem Hintergrund sei es wichtig gewesen, dass Bürgermeister Erich Spamer frühzeitig in die Nachfolgeverhandlungen eingebunden war. Überdies müsse man hervorheben, dass auch der Hauseigentümer einen entsprechenden Mitpreisnachlass gewährt. Diese Kombination macht nun den Weiterbetrieb unter der Regie einer sozialen Einrichtung möglich und dies sind durchaus gute Nachrichten“, so die FWG Büdingen.

"Innerhalb der FWG-Fraktion ist man sich einig, dass der Lebensmittelmarkt eine echte Perspektive habe", erklärt die  FWG Büdingen. „In einem Gespräch mit dem Bürgermeister haben wir unsere Gedanken hierzu erläutert. Für die Altstadt und Büdingen wäre es eine große Chance, wenn innerhalb des Marktes - neben den üblichen Produkten - ein Schwerpunkt auf regionale Produkte gelegt werden könnte. Sozusagen ein Indoor-Wochenmarkt oder Hofladen, der regionale Landwirte, Imker und andere Anbieter vernetzt und in das Konzept einbindet. Wir wissen auch, dass bei verschiedenen Landwirten hierfür Interesse besteht und wir regen an, dass diese Ideen gemeinsam geprüft und eventuell umgesetzt werden. Obst, Gemüse, Brot, Eier, Honig, Wurstwaren und Fleisch aus unserer Heimat und Erzeugern aus unserer Region, entspricht nach unserer Auffassung mehr als einem Trend, der zukünftig die Bürger zum Einkauf in die Büdinger Altstadt locken könnte", so die FWG Büdingen abschließend.



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