Wolf als Verursacher für tote Tiere im Wildpark ausgeschlossen

Foto: Stadt Büdingen

Büdingen
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Die gentechnische Analyse der Mitte März im Wildpark der Stadt Büdingen tot aufgefundenen Mufflons schließt den Wolf als Verursacher aus. In Zusammenarbeit mit den beiden Wolfsberatern von HessenForst, Sarah Stark und Mandy Watson, hatte Revierförster Paetrick Tillmann die toten Mufflons im Wildpark beproben lassen.

Die Ergebnisse liegen nun vor und sind eindeutig: „Nach Auswertung aller verfügbaren Informationen konnte im Sinne der Richtlinie -Weidetierschutz - der Wolf als Verursacher mit hinreichender Sicherheit ausgeschlossen werden,“ so das abschließende Ergebnis des Wolfszentrums Hessen.

Interessant ist aber, dass beim Mufflon vom 13. März Hunde-DNA und zusätzlich auch der Fuchs nachgewiesen werden konnte. An den beiden Muffel – Jungschafen vom 14. März konnte an einem Tier nur Fuchs – DNA nachgewiesen werden. Das 2. Jungschaf war unversehrt.

Da bei einer früheren Untersuchung am 11. Februar schon einmal Hunde – DNA nachgewiesen werden konnte, die mit großer Wahrscheinlichkeit von demselben Hund stammt, liegt der Verdacht nahe, dass im Wildpark der Stadt Büdingen dieser eine Hund wiederholt beteiligt war.

Bürgermeister Benjamin Harris appelliert daher an die Verantwortung aller Hundebesitzer. Das Streunen von Hunden ist auf jeden Fall zu unterbinden. Auch müssen die Hunde im Wildpark angeleint sein.



PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von WETTERAU.NEWS!

online werben