Als eine 86-jährige Frau aus Büdingen am Freitagmittag (19.07.2024) das Telefon abnahm, fuhr der Dame zunächst der Schreck in die Glieder. Ein angeblicher Polizist tischte ihr am Telefon die Geschichte auf, dass ihr Sohn mit dem Auto einen Menschen totgefahren habe. Dem Sohn drohe nun eine Haftstrafe. Nur die Zahlung von 40.000 EUR könne ihm das Gefängnis ersparen. Das Geld solle die Mutter nun aufbringen und einem Abholer übergeben. Nach dem ersten Schock sammelte sich die Seniorin und versuchte ihren Sohn persönlich anzurufen.
Dieser war jedoch nicht erreichbar. Also wandte sich die Dame an den Notruf der Polizei. Dort konnte schnell aufgeklärt werden, dass es sich bei dem Anrufer um einen Betrüger handelt. Die Polizei erreichte den Sohn der 86-jährigen, der wie auch eine Streife der Polizeistation Büdingen umgehend zu seiner Mutter fuhr, um diese zu beruhigen und zu versichern, dass alles in Ordnung war.
Die Seniorin handelte, wie es die Polizei allen Angerufenen rät: Lassen Sie sich durch die am Telefon überbrachte Schocknachricht nicht verunsichern. Bleiben Sie skeptisch, beenden Sie das Gespräch und rufen Sie eigenständig die Person, um die es angeblich geht, oder direkt die Polizei an. Scheuen Sie sich nicht, dafür den Notruf 110 zu nutzen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen. Die Polizei wird Sie nie auffordern, Bargeld, Schmuck oder Goldmünzen auszuhändigen.
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