„Die für die Bewohner der Büdinger Altstadt lang ersehnte Mitteilung hatte unser Bürgermeister Benjamin Harris (CDU) ist der letzten Sitzung der Stadtverordneten dabei“, so Jonathan König, Fraktionsvorsitzender der CDU: Die letzte noch benötige Genehmigung für den provisorischen Schutz der Seemenbachmauer sei eingegangen. Die Arbeiten seien auch bereits vergeben und hätten schon begonnen.
„Nicht nur wir als CDU-Fraktion, sondern vor allem viele Bürger freuen uns darüber und sind froh, dass ein weiterer Schritt zum Thema Hochwasserschutz gegangen wurde. Und sehr viel hat sich da bereits getan, seit Benjamin Harris an der Spitze des Rathauses steht“, so König: „Hochwasserschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe, da sind alle gefragt: Hausbesitzer, Landwirte, die Verwaltung und auch die Stadtverordnetensitzung, damit Gelder für diese enorm wichtige Pflichtaufgabe zur Verfügung stehen.“
„Die auf einen Antrag unserer Fraktion erstellten Fließpfadkarten wurden allen Ortsbeiräten und Feuerwehren präsentiert, so Karsten Farr, Ortsvorsteher von Rinderbügen und für die CDU Mitglied des Bau-Umwelt-Hochwasserschutz-Ausschusses. Für alle Bürger, die ein berechtigtes Interesse haben, besteht die Möglichkeit, bei unseren Stadtwerken Einsicht in diese Karten zu nehmen. „Es sind viele Maßnahmen, große und kleine, die betroffenen Bürger den Schutz und die Folgen von Hochwasser und Starkregenereignisse bieten“, so Farr weiter, auch wenn es einen 100%igen Schutz niemals geben wird.
"In Rinderbügen wurden in diesem Frühjahr drei Flutmulden angelegt, welche sich bei Starkregen komplett füllen und das Wasser so eine gewisse Zeit zurückhalten. Jeder Liter, der langsamer weiterfließt trägt in der Gesamtheit zum Schutz bei. Der Bau dieser Anlage ist das Ergebnis einer Begehung am Reichenbach. Und der vorbeugende Hochwasserschutz bleibt auch weiterhin fest im Blick des Bürgermeisters Benjamin Harris mit seinen Verwaltungsmitarbeitern. In weiteren Stadtteilen wurden Wasserrückhaltungen angelegt, beispielsweise in Düdelsheim und Vonhausen. Weitere Maßnahmen sind für Rohrbach geplant. Nach dem Starkregenereignis in Wolf hat es ein Treffen zwischen Benjamin Harris, einem Mitarbeiter der Verwaltung und Mitgliedern des Ortsbeirates gegeben, um die Situation vor Ort zu bewerten und geeignete Maßnahmen zu ermitteln. Von der Planung bis zur Umsetzung, ist dies teilweise ein langer Weg“, fasst Jonathan König zusammen: „Über die Herausforderungen der Bürokratie kann man meckern und dann ergebnislos bleiben oder - und das ist der für uns einzig richtige Weg, sich stellen und die Vorgaben abarbeiten, um den für die Bürger so wichtigen Schutz zu erhalten. Letzteres wird dankenswerterweise von der Verwaltung insbesondere seit dem Amtsantritt von Benjamin Harris konsequent verfolgt.“
So würden die Planungen der Schutzmaßnahmen am Kälberbach, Wolfsbach, Eckartshausen und in Diebach ebenfalls weitergetrieben; aktuell seien es hier die Belange des Naturschutzes, die abzuarbeiten seien. „Die Gefahren des Hochwassers sind bereits seit Jahrzehnten bekannt gewesen“, so Petra Engelhard, ebenfalls für die CDU Mitglied des Bau-Umwelt-Hochwasserschutz Ausschusses: „Aber die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern und wir können froh und stolz auf das sein, was bisher erreicht wurde, auch weil wir Stadtverordnete hier gemeinsam durch Beschlüsse und im Haushalt zur Verfügung gestelltes Geld gut zusammenarbeiten. So muss das sein - gemeinsam für die Bürger.“
„Einmal im Quartal findet eine Sitzung ausschließlich zum Thema Hochwasserschutz statt. Da werden uns alle aktuellen Maßnahmen vorgestellt, jede Fraktion ist im Ausschuss vertreten, es können Fragen gestellt werden, die im Regelfall an diesem Abend beantwortet werden. Die Antworten, die offen bleiben, erhalten wir im Nachgang der Sitzung. Zu diesen Sitzungen gibt es dann die Protokolle für alle Stadtverordnete mit den Unterlagen“, würdigen Farr und Engelhard den transparenten Umgang mit dem Thema Hochwasserschutz.
Die Sitzungen sind die öffentlich, so hat auch jeder Bürger die Gelegenheit, sich auf den aktuellen Sachstand zu bringen. „Uns ist es wichtig, dass wir in der Stadtverordnetensitzung fraktionsübergreifend gut und im Sinne der Bürger zusammenarbeiten“, so die CDU abschließend.


Von links: Jonathan König, Benjamin Harris, Petra Engelhard, Karsten Farr.
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