Erstklassiger Kaffee, köstliche Snacks und farbenfrohe Kleider bilden das Herzstück der neuen Geschäftsidee, mit der die Bad Nauheimer Unternehmerinnen Natascha Schmidt, Claudia Horlacher und Tiffany Hirst kürzlich im städtischen Pop-Up-Store „Aufgemacht“ gestartet sind.
Zeitgleich mit ihrem Konzept wurde auch das Shop-Sharing-Prinzip, die gemeinsame Nutzung von Verkaufsflächen, im Pop-Up-Store eingeführt. Hirst wird künftig dauerhaft mit ihrem Café „Tiffanys“ die einen Teil des Ladenlokals in der Stresemannstraße 7 bespielen, während die übrige Fläche weiterhin für wechselnde Geschäftsmodelle offensteht. Schmidt und Horlacher machen hier mit ihrer „Kleideria“ den Auftakt und werden in den kommenden Monaten sommerliche Kleider und raffinierte Accessoires im „Aufgemacht“ verkaufen.
Pop-Up-Initiative als Impulsgeber für die Innenstadt: Seit 2024 fördert die Stadt Bad Nauheim mit dem Pop-Up-Projekt die Vielfalt im Einzelhandel und reagiert damit proaktiv auf aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungsprozesse. Inmitten der Fußgängerzone können Gründende und Gewerbetreibende ihre Geschäftsideen risikoarm und zu günstigen Konditionen für mehrere Monate im „Aufgemacht“ ausprobieren. Unterstützt werden sie dabei durch erfahrene Mentor:innen von „Erlebnis Bad Nauheim e.V.” sowie vom städtischen Innenstadt-Team. Ziel ist es, die Betriebe nach einer gelungenen Zeit im Pop-Up-Store in feste Ladenlokale weiterzuvermitteln. Mit „Nei’s“ und „Star Waffles“ haben sich bereits zwei Geschäfte nach der Probephase in der Innenstadt etabliert. „Diese Erfolgsgeschichten zeigen, wie wirkungsvoll unser Angebot ist. Es bekämpft Leerstand und schafft Innovation“, freut sich Bürgermeister Klaus Kreß.
Erweitertes Konzept bietet viele Vorteile: „Durch das Shop-Sharing-Prinzip gewinnen alle Beteiligten: Das konstante Angebot von ‚Tiffanys‘ sorgt für regelmäßige Laufkundschaft und eröffnet den wechselnden Partnern neue Zielgruppen. Personalengpässe können untereinander abgefedert und Mietkosten geteilt werden. Durch den Mix zweier Konzepte entsteht ein neues Innenstadt-Erlebnis“, erläutert Matthias Wieliki, Fachbereichsleiter Zentrale Steuerung. So soll der Pop-Up-Store auch in Zukunft ein wichtiger Anziehungspunkt für kreative und innovative Geschäftsmodelle bleiben.
Info: Geschäftsleute und Gewerbetreibende, die sich für den temporären Betrieb des Pop-Up-Stores interessieren, können ihre Konzepte und Ideen online bei der Stadt Bad Nauheim einreichen. Weitere Informationen zum Thema und zum digitalen Bewerbungsprozess gibt es unter www.bad-nauheim.de/pop-up.
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