CDU möchte Radverkehrskonzept fortschreiben

Bad Vilbel
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"Sicher, bequem und möglichst direkt mit dem Fahrrad durch Bad Vilbel: Das ist der Anspruch der CDU Bad Vilbel", schreibt die CDU Bad Vilbel. In Sitzungen, Workshops und auf Grundlage der #VilbelFragen-Bürgerbeteiligung habe die Partei Wege erarbeitet, die die Quellenstadt in Sachen Mobilität voranbringen statt ausbremsen sollen.

“Viel hat sich in den vergangenen fünf Jahren getan. Wichtige Verbindungen wurden neu geschaffen und bestehende Trassen saniert. Darauf wollen wir uns aber nicht ausruhen – im Gegenteil”, betont der stellvertretende CDU-Vorsitzende und Bad Vilbeler Verkehrsdezernent, Sebastian Wysocki. Die CDU wolle den begonnenen Weg fortsetzen und Bad Vilbel zu einer noch fahrradfreundlicheren Stadt weiterentwickeln. Ziel sei es, das städtische
Radverkehrskonzept fortzuschreiben: “Die Stadt entwickelt sich weiter, und deshalb wollen wir nicht auf dem Status quo stehen bleiben. Neben dem innerstädtischen Radverkehr legen wir weiterhin einen Schwerpunkt auf die interkommunalen Verbindungen zu unseren Nachbarstädten“, so Wysocki.

"Noch mehr (E-)Stellplätze schaffen"
Die Fahrradstadt Bad Vilbel brauche nach Aussage der CDU mehr sichere und komfortable Fahrradabstellplätze. “Deshalb wolle wir in einer gemeinsamen Initiative mit Handel, Sportvereinen und Gastronomie die Zahl der Abstellplätze erhöhen. Dort wo Menschen länger verweilen, soll es auch E-Lademöglichkeiten geben. Perspektivisch wollen wir am Bahnhof in Bad Vilbel ein Fahrradparkhaus auf der Ostseite errichten“, sagt Wysocki. "Auch rund um die Neue Mitte und die neue Stadthalle werden bald viele neue Stellplätze hinzukommen", so die CDU Bad Vilbel.

"Radschnellweg nach Frankfurt bauen"
Ein wichtiges Bauvorhaben ist nach Ansicht der CDU der Radschnellweg zwischen Frankfurt und der Wetterau. Die Partei setze sich deshalb für eine solche Verbindung ein. Ein erster Schritt sei bereits gemacht: Die Stadt beteilige sich an einer entsprechenden Machbarkeitsstudie. "Radschnellverbindungen sind wichtige Bausteine, um den Radverkehr noch attraktiver zu machen. Dank ihnen können Pendler mit dem Rad über die Stadtgrenzen hinaus zügig, komfortabel und sicher vorankommen”, so Oliver Junker, verkehrspolitischer Sprecher der Bad Vilbeler CDU. Durch diese “Premium-Routen” werde das Klima geschont, die Luftqualität verbessert und das Straßennetz entlastet. Gegenseitige Rücksichtnahme solle dabei für alle Verkehrsteilnehmer eine Selbstverständlichkeit sein.

"Bordsteine absenken, Sicherheit erhöhen"
"Für den Radverkehr sind bekanntlich sichere und bequeme Querungsmöglichkeiten wichtig. Deshalb: Weg mit den Bordsteinkanten!", schreibt die CDU Bad Vilbel. An sämtlichen Radwegen sollen nach Ansicht der CDU die vorhandenen Bordsteine abgesenkt werden. Hierzu soll eine Prioritätenliste erarbeitet und in den Ortsbeiräten beraten werden. Auch solle mehr Farbe auf die Straßen: Die CDU setze sich für mehr Markierungen und Piktogramme auf den Bad Vilbeler Straßen und Wegen ein, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. „Wir wollen den begonnenen Weg konsequent fortsetzen und sämtliche Fahrradwege, dort wo sie Straßen kreuzen, farblich markieren. Ebenso wollen wir mit Piktogrammen auf der Fahrbahn deutlich machen, wo das Radfahren gegen die Fahrtrichtung einer Einbahnstraße erlaubt ist“, so Wysocki. Die CDU will sich zudem dafür einsetzen, dass noch mehr Betriebe und Institutionen Mitglied im Rad-Service-Netzwerk werden.

"E-Bikes, E-Scooter & Co. fördern"
"Ein weiteres Ziel: sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge als Fortbewegungsmittel in Bad Vilbel etablieren", erklärt die CDU Bad Vilbel. “Mittlerweile fahren rund vier Millionen E-Bikes auf Deutschlands Straßen, und auch E-Scooter drängen auf den Markt: Sie sind auch in Bad Vilbel immer häufiger zu sehen”, so Oliver Junker. All diese Fahrzeuge seien für die Mobilität in Bad Vilbel vor allem aus einem Grund interessant: Sie könnten im Kurzstreckenbereich als Ersatz für das Auto dienen und somit Straßen wie Umwelt entlasten. Sie erleichterten zudem das Erreichen weiterer Verkehrsmittel wie Bus und Bahn – somit könnten unterschiedliche Mobilitätstechnologien vernetzt werden.
„Wir wollen deshalb prüfen, wie wir diese Art der Mobilität abseits von mehr Ladestationen weiter fördern können“, so Oliver Junker.

Foto: Viele Bad Vilbeler nutzen gerne die neu ausgebauten Radwege im ganzen Stadtgebiet. Weitere Strecken sind bereits in Planung.



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