Kunstkurs des GBG gestaltet beeindruckendes Relaxzelt beim Hessentag

Bild mit einem Teil der Schülerinnen, in der Mitte der vorderen Reihe Frau Paech, ganz rechts Susanne Otte-Seybold, Leitung Familienland Hessentag.

Bad Vilbel
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Ein ganz besonderer Ruheort im Familienland des Hessentags 2025 war das sogenannte Relaxzelt – entworfen und künstlerisch gestaltet vom Kunstleistungskurs des Georg-Büchner-Gymnasiums Bad Vilbel. Die Idee: ein Rückzugsraum mit entspannter Musik und Motiven in leuchtenden, phosphoreszierenden Farben. Was daraus entstand, übertraf alle Erwartungen – und wurde von den Besucherinnen und Besuchern des Hessentags begeistert aufgenommen.

Bereits in der frühen Planungsphase stand für das Organisationsteam des Familienlands auf dem Hessentag fest: Es sollte ein besonderer Ort der Ruhe entstehen – atmosphärisch, kreativ und außergewöhnlich. Mit dieser Idee wandte man sich an das Georg-Büchner-Gymnasium. Die Resonanz war überaus positiv: Unter der Leitung von Frau Paech entwickelte der Kunstleistungskurs ein durchdachtes Konzept, das sich intensiv mit der Wirkung phosphoreszierender Farben auseinandersetzte. Zahlreiche ausstellungsreife Entwürfe entstanden. Die Wahl fiel schließlich auf das stimmungsvolle Motiv „Nachts im Wald“, das dem Zelt auch seinen Namen gab.

Der Arbeitsaufwand war enorm: Bereits Wochen vor Beginn des Hessentags trafen sich Schülerinnen, Schüler und das Organisationsteam an einem Samstag, um zunächst Bühnenfilz auf Stellwände zu ziehen – die notwendige Grundlage für die spätere Bemalung. Danach wurden die Waldmotive auf die Stoffbahnen projiziert, in Weiß vorgezeichnet und anschließend in aufwendiger Handarbeit mit phosphoreszierender Farbe ausgemalt. Auch die Pagodendecke wurde in das Gesamtkunstwerk einbezogen. Eine besondere Herausforderung stellten die Übergänge von den Wänden zur Decke dar: Winkel mussten berechnet und Motive entsprechend angepasst werden, damit die Illusion eines harmonischen Raumerlebnisses entstand.

Nach Fertigstellung der Malereien arbeitete die Schülergruppe weitere drei Tage am Aufbau und der Ausstattung des Zeltes – mit großem körperlichem Einsatz, viel Teamgeist und Organisationstalent. Insgesamt waren 13 Jugendliche beteiligt, darunter zwölf junge Frauen und ein junger Mann. Gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Helfer richteten sie die Schwarzlichtbeleuchtung ein, um die nächtliche Waldstimmung eindrucksvoll zur Geltung zu bringen. Zahlreiche liebevoll gestaltete Tiere – von Wildschwein mit Frischling über Eule, Rehkitz und Maus bis hin zu leuchtenden Glühwürmchen – machten das Zelt zu einer Erlebniswelt für Groß und Klein.

Frau Paech, die betreuende Lehrerin, stellte so viele Zusatzstunden zur Verfügung wie noch nie zuvor für ein Projekt – und das mit sichtbarer Begeisterung. Das Ergebnis sprach für sich: Die Besucherinnen und Besucher waren so angetan, dass spontan ein Gästebuch ausgelegt wurde, um Lob und Dank festzuhalten. Zum Schuljahresende wurde dieses Gästebuch zusammen mit Gutscheinen für die Burgfestspiele Bad Vilbel als kleines Dankeschön für die großartige Zusammenarbeit, die inspirierende Kooperation und das beeindruckende Kunstwerk überreicht – eine kreative Bereicherung für den Hessentag.

relaxzelthessena az

Bild mit einem Teil der Schülerinnen, in der Mitte der vorderen Reihe Frau Paech, ganz rechts Susanne Otte-Seybold, Leitung Familienland Hessentag.



PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von WETTERAU.NEWS!

online werben