Büdingen: CDU nimmt Vorsorge vor Starkregenschäden in Fokus

Büdingen
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„Ohne Unterlass arbeitet die Verwaltung auch an dem für viele Bürger so wichtigen präventiven Schutz vor den Folgen von Starkregen“, bringt Jonathan König, Fraktionsvorsitzender der CDU, es auf den Punkt: „Wir unterstützen diesen Arbeitsschwerpunkt von Bürgermeister Benjamin Harris nachdrücklich und haben als Fraktion im Verlauf dieser Wahlperiode mit zahlreichen Initiativen im Stadtparlament diese Arbeit unterstützt.“

Durch die steigenden Temperaturen erhöht sich die Wasseraufnahmefähigkeit der Luft. Die daraus resultierenden starken Regenfälle, die oftmals lokal und punktuell auftreten, werden durch die Aufwärtsbewegung und die damit einhergehende Abkühlung der feuchtwarmen Luft ausgelöst. Hierdurch kommt es zu einem erhöhten Vorkommen von Oberflächenwasser und lokalen Überschwemmungen.

Wie wir bereits im Dezember 2024 in der Sonder-Sitzung, die Markus Gerlach (CDU) als Vorsitzender des Ausschusses für Bauangelegenheiten, Umwelt- und Hochwasserschutz vierteljährlich einberuft, durch die Verwaltung erfahren haben, sind bis zum Jahr 2028 in den Haushalten etwa 2 Millionen € für den allgemeinen Hochwasserschutz vorgesehen. Die ebenfalls in den Waldwirtschaftsplänen des Forstes bereitgestellten Mittel sowie die Gelder im Haushalt des Eigenbetriebes der Stadtwerke kommen zu dieser Summe noch hinzu.

„Unsere Großgemeinde besteht aus 16 Stadtteilen, es wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis überall mögliche präventive Maßnahmen umgesetzt sind“, so Jonathan König: „Das gute ist aber: Der Anfang ist gemacht und die bisherigen Maßnahmen haben sich bereits bewährt. Klar ist aber auch, dass ein hundertprozentiger Schutz nicht erreicht werden kann.“

„Diese Investitionen sind wir unseren Bürgern schuldig und in diesem Bereich ist Sparen keine Option. Das sind unsere Pflichtaufgaben“, wie der CDU-Stadtverordnete Karsten Farr betont: „Auch wenn dies vielleicht bedeutet, dass wir in anderen Bereichen den Gürtel etwas enger schnallen müssen, bis die leeren kommunalen Kassen wieder besser gefüllt sind.“

„Es sind die vielen unterschiedlichen Maßnahmen, kleine und große, die zu einer Verbesserung der Gesamtsituation beitragen. Einiges wurde auch bereits auf unseren Stadtteilen, wie Lorbach, Vonhausen aber auch Calbach und Orleshausen umgesetzt“, erläutert Gerlach.

Manchmal sind es Maßnahmen, die nicht aufwendig und kostenintensiv sind, wie zum Beispiel das Asphaltieren einer Rinne, was eine andere Wasserführung bedingt. So ist es aktuell in Aulendiebach geschehen. „Nach dem dort ein heftiger Starkregen für große Mengen von Wasser und Schlamm im Ort gesorgt hat, wurden nun Maßnahmen ergriffen, um bei eventuell zukünftigen Ereignissen die Folgen für die Anwohner abzumildern“, führt Jonathan König aus.

Es wurden Wege abgesenkt, Mulden angelegt und Kantensteine als Wasserführung eingebracht. „Diese Maßnahme konnte deshalb erfolgen, weil sachliche Hinweise durch die Anwohner an die Mitarbeiter der Verwaltung herangetragen wurden“, so König weiter.

„Deshalb werben wir darum, gerade auch im Zusammenhang mit Starkregen, sich weiter einzubringen, etwa durch das Aufnehmen von Videos. Wenn solche Sachinformationen den Mitarbeitern unserer Verwaltung zu Verfügung gestellt werden können, ist der erste Schritt zur bestmöglichen Veränderung getan und der Weg bis zur Umsetzung wesentlich kürzer“, so Farr.

Um aber auch Hausbesitzer bei dem Schutz des Eigenheims zu unterstützen, ist auf Initiative unseres Bürgermeisters Benjamin Harris, das Infomobil des Hochwasserschutz Kompetenzzentrums (HKC) aus Köln, am Gallusmarkt in Büdingen. In der letzten Sitzung des Ausschusses für Bau-Umwelt- und Hochwasserschutz informierte der Bürgermeister hierüber alle Anwesenden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben am Samstag, dem 27.09.2025 von 12.00 bis 19.00 Uhr und am Sonntag, dem 28.09.2025 von 10.00 bis 16.00 Uhr sich in der Bahnhofstraße über die Möglichkeiten der präventiven Eigenvorsorge zu den Themen Starkregen- und Hochwasserschutz zu informieren. Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

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