FWG Büdingen: Gemeindepflege langfristig sichern

Bildquelle: FWG Büdingen

Büdingen
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Die FWG Büdingen setzt sich dafür ein, dass die erfolgreiche Arbeit der Büdinger Gemeindepflegerin über das Jahr 2026 hinaus gesichert wird. Ein entsprechender Antrag wurde in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Ziel ist es, frühzeitig verbindliche Perspektiven zu schaffen – unabhängig davon, wie die endgültige Landesförderung ausgestaltet sein wird.

Henning Nitzsche, stellv. Fraktionsvorsitzender der FWG Büdingen, betont: „Die Gemeindepflege ist für viele ältere Menschen ein Anker im Alltag. Sie schafft Vertrauen, nimmt Ängste, entlastet Angehörige und hilft dabei, länger selbstständig zu leben. Dieses Angebot hat sich bewährt. Es wäre fahrlässig, seine Zukunft dem Zufall zu überlassen. Jetzt brauchen wir klare Entscheidungen.“

Das Förderprogramm „Gemeindepflegerin 2.0“ des Landes Hessen läuft Ende 2026 aus. Obwohl die SPD-Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl kürzlich positive Signale
zur Fortführung der Förderung gegeben hat, sieht die FWG Büdingen weiterhin Handlungsbedarf. Der Antrag beauftragt den Magistrat, verschiedene Finanzierungswege zu prüfen, die Stelle bereits im Stellenplan 2026 zu verankern und frühzeitig einen erneuten Förderantrag zu stellen.
Thomas Appel, ebenfalls Stadtverordneter der FWG Büdingen, unterstreicht die Bedeutung der vorbeugenden Arbeit: „Gemeindepflege ist gelebte Daseinsvorsorge. Sie verhindert Vereinsamung, beugt Pflegebedürftigkeit vor und spart langfristig Kosten im Gesundheits- und Sozialwesen. Entscheidend ist, dass wir diese Stelle mit oder ohne Förderung über das Jahr 2026 hinaus fortführen.“ 

Zugleich hebt Appel die Arbeit der Büdinger Gemeindepflegerin hervor: „Mit Charlotte Tefarikis haben wir eine Gemeindepflegerin gewonnen, die ihre Aufgabe seit dem ersten Tag mit großem Engagement, fachlicher Kompetenz und viel Herzblut ausfüllt. Diese Expertise und Haltung verdienen Planungssicherheit. Eine frühzeitige Entscheidung ist auch ein Zeichen der
Wertschätzung.“ Charlotte Tefarikis bringe zahlreiche Ideen ein und arbeite daran, passgenaue Unterstützungsangebote für ältere Menschen in der gesamten Großgemeinde zu entwickeln – mit dem Ziel, Selbstständigkeit zu erhalten, Gemeinschaft zu fördern und ein möglichst langes Leben im vertrauten Umfeld zu ermöglichen.
Ein weiterer Schwerpunkt des Antrags: Seniorenbeirat und Pflegestützpunkt Ost-Wetterau sollen aktiv eingebunden werden, um die bisherigen Erfahrungen zu evaluieren und die Strukturen weiterzuentwickeln.

nitzscheappel kg

Bildquelle: FWG Büdingen



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