Bürgermeisterkandidatin Degkwitz: Spielplatzkonzept für Echzell

Foto: Christa Degkwitz

Echzell
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Echzell hat sieben Spielplätze. Sie könnten zeitgemäßer und attraktiver sein. Das Problem haben auch die Nachbarkommunen. Man kann sich ansehen, wie sie dieses Problem angehen. Altenstadt und Wölfersheim haben das in jüngster Zeit getan. Sie sind systematisch vorgegangen und haben Konzepte erstellt.

"Das sollten wir in Echzell auch tun", hält Bürgermeisterkandidatin Christa Degkwitz fest. "Wir hätten damit eine Art Plan, mit dem wir unsere Spielplätze Stück für Stück den heutigen Bedürfnissen von Kindern, Jugendlichen und Familien anpassen könnten."

Wie wurde vorgegangen? Altenstadt hat eine Spiel-Rahmenplanung durch ein externes Büro erstellen lassen. Sie ging über die Spielplätze hinaus und umfasste auch Bolzplätz und den Skatepark. Dagegen hat Wölfersheim sich mit einem Spielplatzkonzept nur auf diese konzentriert. Erstellt hat es dort die eigene Verwaltung. Besonders interessant hier, dass Kinder und Jugendliche per Onlineumfrage beteiligt wurden. Ihre Antworten flossen in die Konzepterstellung ein. Ansonsten war das Vorgehen ähnlich. Ausgangspunkt war bei beiden eine Bestandsaufnahme der Ist-Situation und deren Bewertung.

Was kam raus? Aus der Bewertung wurden Empfehlungen abgeleitet und Entwicklungsmöglichkeiten definiert. Das reicht von geringem Optimierungsbedarf bis hin zur dringenden Handlungsempfehlung. In Wölfersheim wurde für einige Spielplätze eine thematische Weiterentwicklung vorgeschlagen, so z.B. "Natur und Balancieren" oder "Jugend und Wasser". Mängel wurden sichtbar: Es fehlt an guten Sitzmöglichkeiten, es fehlt an ausreichend Schatten. Es braucht mehr naturnahe Spielbereiche und Rückzugsorte, z.B. Spielhäuser oder Versteckwände. Ebenfalls notwendig sind Unterstellmöglichkeiten.

Wie geht es weiter? In beiden Kommunen sind diese Planungen kein festes, unabänderliches Werk. Aber sie sind die Grundlage für die Weiterentwicklung der Plätze in den nächsten Jahren und die entsprechende Mittelbereitstellung in den Haushaltsplänen.

Was heißt das für Echzell? "Mit Blick auf die Haushaltslage sind unsere Mittel leider stark begrenzt", führt Christa Degkwitz aus. "Das sollte uns aber nicht daran hindern, ein Spielplatzkonzept für Echzell in Angriff zu nehmen. Wahrscheinlich müsste es eher mit Bordmitteln aus der eigenen Verwaltung heraus gemacht werden. Wir können uns bei den Nachbarkommunen entsprechende Tipps holen. Auf jeden Fall sollten Kinder und Jugendliche in den Prozess einbezogen und beteiligt werden. Vielleicht sogar auch deren Eltern. Denn sowohl Altenstadt als auch Wölfersheim haben einen Mehrgenerationen-spielplatz. Das, was dort für die ganze Familie möglich ist, fehlt in Echzell. Es gibt viel zu tun und zu entwickeln: Machen wir ein Spielplatzkonzept und setzen es dann um, so gut wir können!"



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