Am letzten Mittwoch, 7.5.25, sind Bündnis 90/Die Grünen zu einer gut besuchten Ortsverbandsversammlung zusammengekommen. Zentrale Themen waren die Analyse der zurückliegenden Bürgermeisterwahl, erste Planungen für die Kommunalwahl 2026 sowie die anstehende Stichwahl zwischen Tatjana Lange (SPD) und Raik Noll (CDU).
Zunächst hob die Vorsitzende des Ortsverbands Ramona Stolz in einer kurzen Ansprache die Leistung der Grünen Bürgermeisterkandidatin Christa Degkwitz hervor: „Du, Christa, hast mit Zugewandtheit, Ideen und großer Sachkenntnis für uns Grüne ein tolles Ergebnis geholt“, so Stolz. Degkwitz zog ihrerseits eine positive Wahlkampfbilanz: „Auch wenn 18% der Stimmen nicht für die Stichwahl gereicht haben, zeigt es, dass mit uns Grünen in Echzell weiterhin zu rechnen ist. Das gilt auch für mich persönlich. Ich werde mein Engagement für Echzell in der Gemeindevertretung und auch im Kreistag selbstverständlich fortsetzen“, kündigte Degkwitz an.
Fraktionsvorsitzender Lars Friedrich leitete daraufhin von der Wahlanalyse über zur Planung der Wahlkampagne für die Kommunalwahl 2026: „Wir haben im Bürgermeisterwahlkampf viele Erkenntnisse gewonnen, sowohl hinsichtlich der Organisation als auch durch die vielen Gespräche und Rückmeldungen durch Bürgerinnen und Bürger. Wir werden diese Erfahrungen für einen ebenso engagierten Kommunalwahlkampf 2026 nutzen.“ In diesem Zusammenhang freuen sich die Grünen auch über mehrere Neumitglieder, die innerhalb der letzten Monate gewonnen werden konnten. „So gehen wir mit einem noch größeren und daher noch stärkeren Team in die Kommunalwahl 2026“, freute sich der stellvertretende Vorsitzende des Ortsverbandes, Pascal Roos.
Auch das Verhalten im Hinblick auf die anstehende Stichwahl zwischen den verbliebenen Kandidaten für das Echzeller Bürgermeisteramt, Tatjana Lange (SPD) und Raik Noll (CDU), haben die Echzeller Grünen am Mittwoch ausführlich diskutiert. Letztlich haben die Grünen einstimmig entschieden, keine Wahlempfehlung auszusprechen. „Wir erleben unsere Wählerinnen und Wähler als informiert und interessiert. In einem langen und intensiven Wahlkampf konnten sie sich selbst ein Bild von Frau Lange und Herrn Noll machen. Auf unsere Wahlempfehlung sind unsere Wählerinnen und Wähler deshalb nicht angewiesen und können sicher beurteilen, wem sie die notwendige Energie für das Amt eher zutrauen“, begründete Pascal Roos die Entscheidung der Grünen. Fraktionsvorsitzender Friedrich verwies auch auf die Arbeit mit wechselnden Mehrheiten in der Gemeindevertretung. „In Echzell besteht keine Koalition. Wir werden deshalb weiter daran arbeiten, die wichtigen Themen mit Ideen und unserer politischen Arbeit voranzubringen. Dabei sind wir immer offen, sowohl für die Zusammenarbeit mit der CDU als auch der SPD.“ Dies gelte auch für den Neuen oder die Neue im Echzeller Rathaus. Und Friedrich ergänzte: „Egal ob Frau Lange oder Herr Noll die Wahl gewinnt: wir bieten gerne unsere konstruktive Zusammenarbeit an, werden aber natürlich auch vor notwendiger Kritik nicht zurückschrecken“.
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