Friedberg: „Kostenloses Parken an Adventssamstagen sehr gute Aktion“

Friedberg
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„Das freie Parken entlang der Kaiserstraße in Friedberg an den Adventssamstagen hat sich in der Vergangenheit als Umsatzförderer für den lokalen Einzelhandel bewährt und ist eine sehr gute Marketingaktion. Wir wollen auf diese Weise den Handel wirksam unterstützen, gerade nach den sehr schweren Einbußen, die die Corona-Pandemie verursacht hat“, sagte Achim Güssgen-Ackva, der Fraktionsvorsitzende der FDP in der Stadtverordnetenversammlung nach der Sitzung.

Die Magistratsvorlage war lediglich von den Fraktionen der Grünen und der Linken nicht mitgetragen worden. Gleichzeitig hätten beide Fraktionen Alternativvorschläge unterbreitet, die gerade in der jetzigen Lage an Weltfremdheit nicht zu überbieten gewesen seien. „Offenbar gibt es bei diesen beiden linken Fraktionen kein Bewusstsein für den Ernst der Lage im Handel. Ich erinnere mich, dass ich am 24. Dezember 2020 vom Markt in Bad Nauheim kommend eine Riesenauswahl an Parkplätzen hatte. Die Kaiserstraße war weihnachtlich geschmückt, aber nahezu leer, es gab kaum Fußgänger. Das beschreibt sehr gut die Dramatik des Handels, die ja nicht allein auf die Weihnachtszeit begrenzt war, sondern dramatische Einbrüche insgesamt zur Folge hatte.“ Das solle sich nun wirklich nicht wiederholen.

Die Friedberger Einzelhändler hätten sich während der herausfordernden Zeit der Pandemie sehr viel einfallen lassen, um Kunden zu halten und einen Umsatz zu erzielen. „Mal so eben einen Lieferdienst zu fordern, wie der Sprecher der Grünen, ist dann doch etwas realitätsfern. Erstens gab es während der Pandemiezeit und zweitens muss das ja auch wiederum bezahlt werden. Auch ein Pendeldienst zu den beiden Parkplätzen Dieffenbach und Burgfeld wäre zu entlohnen. Wer sollte denn hier die Kosten tragen?“ Wenn man nicht wolle, dass Kundschaft in die Friedberger Innenstadt kommen solle, dann müsse man das klar sagen. „Die FDP will das jedenfalls nicht. Wir unterstützen weiterhin den Handel entlang der Kaiserstraße und der übrigen Stadt und in den Ortsteilen. Wir wollen, dass es nach Corona einen Aufschwung gibt. Das bringt Umsatz, sichert den Einzelhandel, sichert Arbeitsplätze und Existenzen. Die Ideen von Grünen und Linken gehen auch hier, wie so oft, an der Lebensrealität vorbei und sind links-grüner Unsinn,“ so Güssgen-Ackva abschließend.



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