Der FDP Vorsitzende der Wetterauer Kreistagsfraktion Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn hat gemeinsam mit seiner Kollegin Andrea Rahn-Farr und dem örtlichen FDP-Chef Uwe Luprich die Freizeitanlage am Gederner See besucht. Empfangen wurden die Liberalen von Gederns 1. Stadtrat und zuständigem Dezernenten Herbert Weber und von Axel Groß, der seit 25 Jahren für die Einrichtungen verantwortlich ist.
Weber erläuterte der FDP-Delegation die schwierigen Eigentumsverhältnisse. Der See selbst gehört dem Hause Stolberg-Wernigerode, das gesamte Land drumherum der Stadt Gedern. Durch einen Pachtvertrag aus dem Jahre 2011 konnte die Stadt die gesamte Anlage wieder betreiben, neu planen, renovieren und Neues errichten.
„Heute sind wir stolz, was am und um den See erreicht wurde. Wir haben derzeit einen Aquapark mit Wasserspielgeräten, eine Adventuregolf- und eine Trampolinanlage sowie einen Abenteuerspielplatz. Natürlich gibt es ein Restaurant mit Seeterrasse und einen Kiosk. Wir bieten neben den Standplätzen für Wohnwagen mit derzeit ca 450 Dauercampern auch Mobilheime und Woodlodges an. Auf einem separaten Areal gibt es eine große Campingwiese, die gerne von größeren Gruppen wie Feuerwehren und Gemeinden für Freizeiten genutzt werden. Alles steht unter dem Motto ‚Urlaub in der Natur‘. Unsere heimischen Bürger nutzen auch sehr gerne den Rundweg um den See,“ fasst der FWG-Politiker das Angebot zusammen.
Hintergrund des Besuchs der FDP war die Frage, wie man Tourismus in die Wetterau und den südlichen Vogelsberg holen könne. In Gedern seien 52.000 Übernachtungen in 2023 registriert worden. Ungefähr die Hälfte würde am See untergebracht. Die Sicherheit der Badegäste habe hohe Priorität: Am Gederner See habe man Gefahrenplätze entschärft, ein privater Sicherheitsdienst sei in der offiziellen Badezeit vor Ort, sodass die bestmögliche Vorsorge vor Badeunfällen getroffen werde. Kein gutes Beispiel sei hingegen der ‚Nidda Stausee‘, wo durch das praktische Badeverbot der besondere Reiz für Gäste weggefallen sei. Die Stadt Schotten begründet das Badeverbot mit Sicherheitsbedenken.
Die Liberalen gingen auch davon aus, dass das gesamte Areal während der Landesgartenschau ein besonderer Anziehungspunkt werde. Wer dort vielleicht wohnen wolle, müsse sich aber bald verbindlich anmelden, so der FDP-Kreistagsfraktionschef Hahn abschließend.

Von links: Jörg-Uwe Hahn. Uwe Luprich, Andrea Rahn-Farr, Herbert Weber und Axel Groß.
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