Nidda: Stadt stellt Johannes-Pistorius-Apfelbaum vor          

Nidda
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Im Vorfeld des 500jährigen Reformations-Jubiläums in 2026 hat eine Arbeitsgruppe, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Institutionen zusammensetzt, mit zahlreichen Aktionen, wie einer neuen historischen Stadtführung oder der spannenden social-media-Kampagne rund um den berühmten Niddaer Reformator dafür gesorgt, dass das faszinierende Leben und eindrückliche Wirken des Johannes Pistorius (d. Ältere) wieder bekannter wird.

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Dieser lebensbejahende Satz, der seinem Weggefährten Martin Luther zugeschrieben wird, hat die Arbeitsgruppe dazu inspiriert, die Kampagne um einen eigenen Obstbaum zu bereichern. Die Stadt Nidda wurde in 2024 als Streuobstkommune ausgezeichnet und sorgt mit ihrem Streuobst-Konzept (www.nidda.de/streuobst) und dessen Umsetzung für den Erhalt dieses wichtigen Kulturbiotops.

Eine bislang unbenannte, lokale Apfelsorte, von der es im Gebiet der Großgemeinde Nidda nur ein einziges Exemplar gab, wurde in der Baumschule Rinn nachgezüchtet und veredelt, so dass nun eine begrenzte Anzahl dieses Apfelbaumes der interessierten Bevölkerung zum Erwerb angeboten werden kann.

Der Apfel ist wohlschmeckend und bissfest, mit einer feinen Säure. Der Baum selbst hat eine kugelige Kronenform und einen mittelstarken Wuchs. Die Jungbäume werden in 2 Varianten angeboten. Eine stark wachsende Variante mit einer Höhe von 4 – 5 m und eine mittelstark wachsende von max. 3 - 4 m Höhe stehen zur Verfügung. Informationen dazu finden sich unter www.nidda.de/pistorius-apfelbaum

Bestellt werden können die Bäume unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 060643/8006-333 direkt bei der Stadtverwaltung Nidda, die die Jungbäume zum Selbstkostenpreis von 78 €/Stück abgibt.
Bitte geben Sie neben Ihrer Adresse für die Rechnungsstellung auch die bevorzugte Baumvariante an.
Die Bäume befinden sich in einem Wurzeltopf und können direkt im Niddaer Stadtgebiet abgeholt werden.



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