Der Wetteraukreis war Gastgeber des Arbeitskreises Wirtschaftsförderung der FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region (FRM GmbH). Die Gesellschaft verantwortet das internationale Standortmarketing der Metropolregion Frankfurt RheinMain und richtet den Arbeitskreis regelmäßig gemeinsam mit einem ihrer Gesellschafter aus. Diesmal fand das Treffen bei frühlingshaftem Wetter in Nidda-Bad Salzhausen statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Wetteraukreis (WiReg) gemeinsam mit der Stadt Nidda.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren insbesondere die Wirtschaftsförderungen der Landkreise und kreisfreien Städte der Metropolregion sowie weitere regionale Partner. Der Arbeitskreis dient dem Austausch zu internationalen Ansiedlungsprojekten, regionalen Entwicklungen und gemeinsamen Marketingaktivitäten. Zum Auftakt begrüßte Niddas Bürgermeister Thorsten Eberhard die Gäste und stellte die Bedeutung der Zusammenarbeit über kommunale Grenzen hinweg auch für den Wetteraukreis heraus: „Die Projekte im Wetteraukreis zeigen, dass wir große Zukunftsthemen gemeinsam angehen. Interkommunale Kooperationen stärken den ländlichen Raum und erhöhen zugleich unsere Sichtbarkeit in der Metropolregion.“
Dazu passend wurden im Rahmenprogramm zwei konkrete Projekte aus dem Wetteraukreis vorgestellt, die in besonderer Weise auf interkommunale Zusammenarbeit ausgerichtet sind. So präsentierte die WiReg gemeinsam mit der Stadt Nidda das nachhaltige Gewerbegebiet iGO Green, das beispielhaft für eine interkommunal gedachte Gewerbeflächenentwicklung steht. Das Projekt verbindet eine selektive Ansiedlungsstrategie mit einem integrierten Konzept aus Energie, Mobilität und Städtebau. Ziel ist es, nachhaltige Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu schaffen und gleichzeitig eine zukunftsorientierte Gebietsadresse mit regionaler Strahlkraft zu entwickeln.
Darüber hinaus stellte Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der LGS gGmbH, die interkommunale Landesgartenschau Oberhessen 2027 vor. Das bisher in Hessen einzigartige Projekt wird von mehreren Kommunen gemeinsam getragen und verfolgt das Ziel, nachhaltige regionale Entwicklung, Freiraumqualität und wirtschaftliche Impulse miteinander zu verbinden.
„Gerade in ländlich geprägten Räumen lassen sich große Entwicklungsprojekte nur gemeinsam umsetzen. Die interkommunale Landesgartenschau und der Gewerbestandort iGO Green sind Beispiele dafür, wie Kooperation neue Perspektiven für die gesamte Region eröffnet“, betonte Bernd-Uwe Domes, Geschäftsführer der WiReg. Ein zentraler Bestandteil des Arbeitskreises war zudem der Bericht der FrankfurtRheinMain GmbH aus ihren internationalen Quellmärkten. Die FRM GmbH betreibt Auslandsbüros in wichtigen Wirtschaftsregionen weltweit und informiert regelmäßig über wirtschaftliche Entwicklungen, Investitionstrends sowie konkrete Ansiedlungsanfragen für die Metropolregion.
„Unsere Auslandsbüros liefern wertvolle Einblicke in Investitionstrends internationaler Unternehmen. Der enge Austausch mit den kommunalen Wirtschaftsförderungen hilft uns, Ansiedlungsprojekte gezielt in der gesamten Region zu platzieren“, erklärte Eric Menges, Geschäftsführer der FRM GmbH. Ergänzend zu den Projektvorstellungen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Führung über das Gelände der geplanten interkommunalen Landesgartenschau in Bad Salzhausen. Thomas Hellingrath erläuterte dabei vor Ort die geplanten Maßnahmen sowie die Einbindung des Standorts in das Gesamtkonzept der Landesgartenschau. Insgesamt bot der Arbeitskreis den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur weiteren Vernetzung innerhalb der Metropolregion Frankfurt RheinMain.

Auf dem Bild zu sehen sind unter anderem Klaus Karger, Geschäftsführer der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Wetteraukreis (WiReg) (1. u.v.l.), Thorsten Eberhard, Bürgermeister der Stadt Nidda (3. u.v.l.), Bernd-Uwe Domes, Geschäftsführer der WiReg (4. u.v.l.), sowie Erik Menges, Geschäftsführer der FrankfurtRheinMain GmbH (6. u.v.l.). Nicht im Bild: Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartenschau Oberhessen gGmbH. (Foto: Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung im Wetteraukreis mbH (WiReg))
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