Der unabhängige Journalismus und die Zivilgesellschaft seien bedroht. So tönt es aus den Reihen von Politikern und einschlägigen „Nicht-Regierungs-Organisationen“ (NGO). Der Zustand der Demokratie sei höchst bedenklich und es bedarf bedeutender Maßnahmen, um hier Verbesserungen zu erreichen. Dass dabei der eine oder andere Andersdenkende mundtot gemacht wird, nehmen die selbsternannten „Retter der Volksherrschaft“ offensichtlich billigend in Kauf.

Jetzt liegt die Bundestagswahl bereits einige Wochen zurück und seitdem hat sich in der Tat einiges getan. Ob die Aktionen allerdings im Sinne der Wählerinnen und Wähler sind, darüber lässt sich trefflich streiten. Nicht allein in der „veröffentlichten Meinung“ wird heftige Kritik an den jüngsten Entscheidungen der Politiker in Berlin geübt. Auch bei den vielen Diskussionen am Arbeitsplatz, im familiären Umfeld sowie in gesellschaftlichen Gruppen geht es hoch her.

Im vergangenen Jahr haben nach offiziellen Angaben rund 380 000 Menschen den beiden großen christlichen Kirchen den Rücken gekehrt. Das bedeutet für die katholischen und evangelischen Kirchen in mehrfacher Hinsicht einen starken Aderlass: Auf der einen Seite wenden sich Gläubige von ihren Gemeinden ab und zum anderen gehen den kirchlichen Organisationen erhebliche Kirchensteuerbeträge verloren.

In wenigen Stunden werden die Menschen im Main-Kinzig-Kreis wissen, wer sie künftig in der Hauptstadt repräsentieren wird, welche Partei die sprichwörtliche „Nase vorn hat“ und wer in Berlin sein Büro räumen muss. Bereits am Montag wird sich der Pulverdampf der Wahlschlacht verziehen und vor Ort sowie in der Hauptstadt beginnt wieder der Alltag.

Auf beiden Seiten des Atlantiks verändert sich etwas: Während die Amerikaner auf die Losung „Make America Great Again“ setzen, tun sich die Europäer schwer, ob sie sich für Wandel und Wachstum oder für ein „weiter so“ entscheiden: Bleibt die Blockade, werden sich die Verhältnisse weiter verschlechtern.

Die ersten Wochen des neuen Jahres sind vorüber. Die offenen Fragen des Jahres 2024 sind geblieben. Eines der drängendsten Probleme ist nicht zuletzt der öffentliche Personennahverkehr. Während in den Großstädten und bis hinein in den sogenannten „Speckgürtel“ U-, S- Straßenbahn und viele Buslinien fast bis an viele Haustüren über Haltestellen verfügen, sind die Menschen im ländlichen Raum bereits sehr dankbar, wenn sie per Bus zu vernünftigen Zeiten das nächste „Mittelzentrum“ erreichen, um Arztbesuche, Behördengänge, Einkäufe und nicht zuletzt den Schulbesuch bewerstelligen zu können.

Weihnachten symbolisiert Aufbruch und Zuversicht in eine gute Zukunft. Jedes Kind, jede neue Generation, beide bringen stets etwas Neues, Veränderungen und damit die Fortentwicklung unserer Gesellschaft. Von unseren Kindern hängt unsere Zukunftsfähigkeit ab. Das in Bethlehem geborene Jesuskind hat wie kaum eine andere Persönlichkeit die Menschheit geprägt und verändert – unabhängig vom religiösen Bekenntnis eines jeden Einzelnen.

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