Das neue Jahr ist da – und die Reizthemen des vergangenen Jahres auch. Nicht allein bedingt durch die Aktionen des amerikanischen Präsidenten sind neue Fragen aufgeworfen worden. Das bewegt letztendlich nicht nur die „große Politik“, sondern jeden Einzelnen in Europa im Allgemeinen und in Deutschland im Besonderen. Die Folge ist eine erhebliche Verunsicherung, die durch die Medien in eklatanter Weise zusätzlich befeuert wird.

Das Jahr 2025 ist in wenigen Tagen Vergangenheit. Wir fragen uns, wie schnell ist doch die Zeit verflogen? Bereits das Gestrige zählt schon heute nicht mehr. Womit hängt das zusammen? Was ist der Grund für unser verändertes Zeitempfinden? Der eine meint, dies sei das zunehmende Alter, andere wiederum sagen, es ist die Flut an Informationen und Nachrichten, die täglich auf uns einwirken.

Über den Sinn oder Unsinn beim Bürgergeld gab und gibt es heiße Diskussionen. Aktuell kommt eine weitere Variante hinzu: Der Verband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) hat sich zu Wort gemeldet und vorgerechnet, das jährlich rund 10 Milliarden Euro aus dem Beitragsaufkommen für die Versorgung von Bürgergeldempfängern zugeschossen werden.

Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich bunter und aus vielerlei Gründen aber im öffentlichen Raum auch unsicherer geworden. Das gilt nicht nur zur Weihnachtszeit mit seinen stimmungsvollen Märkten und es ist auch nicht allein der Zuwanderung geschuldet. Auf den Weihnachtsmärkten gab es auch in den früheren Jahren recht unschöne Szenen, die meistens durch übermäßigen Genuss von Glühwein und anderen Alkoholika verursacht wurden.

Überall in der Bundesrepublik wird beklagt, dass es sehr, sehr lange dauert, ehe ein Projekt komplett durchgeplant ist und die Umsetzung beginnen kann. Insbesondere bei Bauten der öffentlichen Hand und oder bei staatlich kontrollierten Betrieben – wie zum Beispiel der Bundesbahn – dauert es eine gefühlte Ewigkeit, ehe auch dringend erforderliche Veränderungen in die Praxis umgesetzt werden.

Bei der Sorge um die Luft zum Atmen und das Funktionieren einer Volkswirtschaft hat in der Vergangenheit die Diskussion über Stickstoffoxide (NOx), Feinstaub & Co. mitunter dramatische Züge angenommen, die Sachlichkeit ist oft auf der Strecke geblieben. Noch vor wenigen Jahren konnte man nach der Berichterstattung in Funk, Fernsehen und Presse mit Fug und Recht annehmen, dass ein Spaziergang durch das Stuttgarter Neckartor und ähnlich gefährdete Regionen den Tod bedeuten, mindestens aber schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge haben könnten.

Wohl dem, der einen erstklassigen Hausarzt hat, der ihn zu allen Zeiten nicht nur gut versorgt, sondern auch mit Rat und Tat zur Seite steht. Gewiss, auch beim Hausarzt sind während der aktuellen Erkältungssaison Wartezeiten mitunter unvermeidlich. Gründe für volle Wartezimmer gibt es reichlich. Die wichtigsten sind der demografische Wandel und damit eine Gesellschaft, die immer älter wird und das bei gleichzeitig abnehmender Zahl von Medizinern, die – wie alle Menschen – nach Jahren anstrengender Tätigkeit in den Ruhestand gehen.

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